ESC-Voting-Reihenfolge veröffentlicht: Auch Helene Fischer vor der Pause

Bildschirmfoto 2014-05-10 um 11.24.38

Die EBU hat in Kenntnis der Juryergebnisse heute morgen die Reihung der 37 „Spokespersons“ veröffentlicht. Helene Fischer wird im regnerischen Hamburg an 20. Stelle die deutschen Punkte verlesen. Hoffentlich etwas souveräner als bei der Probe gestern Abend, bei der auch unerwartet auftauchende Problemfälle geprobt wurden. So musste EBU-Supervisor Jon Ola Sand (Bild: EBU) einmal eingreifen.

Das Voting startet mit Baku – Sabina Babayeva, Aserbaidschans Sängerin im ESC 2012, wird vor den angestrahlten Flammentürmen als Erste werten. Sie war im gestrigen Juryfinale, das dem Test der Leitungen (und der Moderatoren) dient, der Brüller: Mehrfach versuchten die Moderatoren ihr eine Wertung zu entlocken und Sabina begann immer wieder mit „Greece 8 points“, aber davon wollten Pilou und Nikolaj nichts hören. „Sorry, this is not correct“. Sabina wurde ab- und wieder zugeschaltet, bis am Ende EBU-Supervisor Jon Ola Sand die „korrekten“ Votes aus Baku verlas, natürlich kam Armenien darin vor 😉

Beim Dummy-Voting gestern klappte nicht alles, manche Sprecher brauchten ewig, um die drei Höchstwertungen zu verkünden, einige konnten sich ein klebriges „What a wonderful show“ nicht verkneifen und manche aus dem Osten des Kontinents hatten interessante Aussprachen von „The Netherlands“. Das Dummy-Voting wurde von Montenegro mit einem Start-Ziel-Sieg gewonnen. Der Sieger wird übrigens bekanntgegeben, sobald er mathematisch feststeht (wie im letzten Jahr), die letzten Wertungen werden zwar eingeholt, sind aber demnach nur noch Staffage.

Die jüngere blonde Frau, die für Deutschland die Punkte verkündet, schien gestern nervös. Helene Fischer verhaspelte sich und wies etwas fahrig auf das Regenwetter in Hamburg hin, kam aber sonst sehr freundlich rüber. Sie wird als 20. von 37 Sprechern aufgerufen – direkt danach erfolgt eine kleine Pause, diesmal müssen aber keine deutschen Luftschlangen von der Bühne gekehrt werden. Gestern erfolgte nach der 20. Wertung eine Zusammenfassung (es werden dann jeweils nur die ersten drei Führenden eingeblendet).

Der Line-Up besteht aus einer interessanten Mischung aus Eye-Candy und ESC-Veteranen:

1. Aserbaidschan: (Sabina Babayeva)
2. Griechenland (Andrianna Maggania)
3. Polen (Pauliana Chylewska)
4. Albanien (Andri Xhahu)
5. San Marino (Michele Perniola)
6. Dänemark (Sofie Lassen-Kahlke)
7. Montenegro (Tijana Miskovic)
8. Rumänien (Sonia Argint Ionescu)
9. Russland (Alsou)
10. Niederlande (Tim Douwsma)
11. Malta (Valentina Rossi)
12. Frankreich (Elodie Suigo)
13. Großbritannien (Scott Mills)
14. Lettland (Ralfs Eilands)
15. Armenien (Anna Avanesyan)
16. Island (Benedikt Valsson)
17. Mazedonien (Marko Mark)
18. Schweden (Alcazar)
19. Weißrussland (Alyona Lanskaya)
20. Deutschland (Helene Fischer)
21. Israel (Ofer Nachshon)
22. Portugal (Joana Teles)
23. Norwegen (Margrethe Røed)
24. Estland (Lauri Pihlap)
25. Ungarn (Éva Novodomszky)
26. Moldawien (Olivia Furtuna)
27. Irland (Nicky Byrne)
28. Finnland (Redrama)
29. Litauen (Ignas Krupaviäius)
30. Österreich (Kati Bellowitsch)
31. Spanien (Carolina Casado)
32. Belgien (Angelique Vlieghe)
33. Italien (Linus)
34. Ukraine (Zlata Ognevich)
35. Schweiz (Kurt Aeschbacher)
36. Georgien (Nodi Tatishvili and Sophi Gelovani)
37. Slowenien (Ula Furlan)

Die EBU hat diese Reihenfolge in Kenntnis des Jury-Votings zusammengestellt, um das Voting so spannend wie möglich zu machen. Ost- und Westeuropa sind allerdings ziemlich bunt gemischt, sodass wir hier keine wesentlichen Rückschlüsse ziehen können. Wir bloggen heute Abend live hier. Stay tuned.