Weltweites Comeback beSIEGELt: Dschinghis Khan sind zurück

„Es gibt Erlebnisse, die in meinem Leben ganz besonders waren und dazu gehört der Grand Prix d’Eurovision. Eines der Highlights war 1979 die Gründung meiner Gruppe Dschinghis Khan“ sagt Ralph Siegel. Nun hat Deutschlands Mr. Grand-Prix über mehrere Monate ein weltweites Comeback der Gruppe Dschinghis Khan mit Unterstützung von bekannten Stars aus vielen Ländern geplant. Wer mit dabei ist und welche Idee dahinter steckt wird auf einer großen Surprise-Party mit nostalgischem Flair und Hits aus fast 40 Jahren in München zelebriert.

Wir schreiben das Jahr 1979. Ralph Siegel und Texter Bernd Meinunger hatten die innovative Idee eine Casting-Gruppe zu gründen, die als Gesamtkunstwerk aus Song, passenden Kostümen sowie einer atemberaubenden Choreografie überzeugen sollte. Sie formierten Dschinghis Kahn: Leslie Mandoki, Wolfgang Heichel, Steve Bender, Hendrik Potgieter sowie Henriette Strobel und Edina Pop waren in der Ursprungsformation. Der Auftritt beim deutschen Vorentscheid in der Rudi Sedlmayer-Halle München war die Feuertaufe und gleichzeitig der erste öffentliche Auftritt. In einem hochklassigen Vorentscheid von Carolin Reiber und Thomas Gottschalk moderiert, verwiesen Dschinghis Khan mit 4807 Punkten die Gruppe Truck Stop („Take it easy“/4394 Punkte) und Paola („Vogel der Nacht“/4127) auf die Plätze 2 und 3. Auch Ingrid Peters, Roberto Blanco und Bernhard Brink konnten da nicht mithalten.

Nach dem deutschen Vorentscheid gingen die Diskussionen jedoch erst richtig los. Soll Deutschland mit Textzeilen wie „Sie trugen Angst und Schrecken in jedes Land“ oder „Und jedes Weib, das ihm gefiel, das nahm er sich“ wirklich in Jerusalem antreten? Platz 4 für den Song „Dschinghis Khan“mit 86 Punkten beim Grand Prix waren die reiche Ausbeute und ließen die Kritiker verstummen. Sogar 6 Punkte aus Israel gab es. Dieser Erfolg ebnete den Weg für eine internationalen Karriere. Es folgten unzählige Hits wie „Moskau“, „Rom“, „Loreley“, die sich in den Charts platzieren konnten. Hohe Hitparadenplätze gab es auch im Ausland in Russland, Japan, Australien und Israel. 1985 trennte sich die Gruppe um dann 1986 unter dem Namen „Dschinghis Khan Family“ nochmal beim deutschen Vorentscheid anzutreten. Mit „Wir gehörn zusammen“ belegten sie damals den 2. Platz.

Nun sind es nur noch wenige Stunden bis zur großen Comeback-Party. Wer mit dabei ist und welche Idee dahinter steckt enthüllt Ralph Siegel heute auf einer großen Surprise-Party mit nostalgischem Flair und Hits aus fast 40 Jahren.