Wurst und Warrior: Vor Ort beim Malta Eurovision Song Contest 2015

Malta Eurovision Song Contest 2015, Amber mit Trophäe

Amber gewinnt den Malta-Vorentscheid – und PRINZ-Blogger Matthias ist wie schon im Februar live dabei. Diesmal nicht in einem Convention Centre zwischen Feldern im Nirgendwo, sondern in einer zugigen Industriehalle mit Identitätsstörungen.

So kann das Bild von „sunny warm Malta“ trügen! Tagsüber schien in der Tat die Sonne, doch kaum war sie gegen 17 Uhr untergegangen, war es wirklich von einem Moment zum nächsten dunkel – und kalt. Nicht nur im Pressezelt neben der Ex-Schiffswerft, sondern am Freitagabend auch in der zugigen Halle (nicht komplett geschlossen und mit teils fehlenden oder einworfenen Fensterscheiben). Nur mit einem Langarm-Hemd saß ich zunehmend frierend im Semifinale und hoffte auf ein baldiges Ende. Vermutlich lag es auch daran, dass viele Plätze im Semi noch leer waren – am Samstagabend im Finale war es nicht mehr so kalt und die Jacke, die ich nun mit in die Arena genommen hatte, brauchte ich nicht.

Malta Eurovision Song Contest 2015, Halle

Bis zum Finale lag aber eine ganze Woche vor uns. Ich war schließlich schon zum Junior Eurovision Song Contest angereist – und saß zwei Tage danach wieder in demselben Pressezelt, das zuvor als JESC-Pressezentrum gedient hatte. Nur war es deutlich leerer geworden. Viele Fanjournalisten, die zum JESC angereist waren, waren längst wieder weg; nur ein kleines Grüppchen blieb. Keine Volunteers empfingen uns mehr.

Und doch fanden wir alles Backstage so vor, wie es zum JESC errichtet worden war: Dessen Logo war überall zu finden, zierte groß die beiden Interviewräume im Pressezelt und führte selbst noch am Samstagabend die Besucher des maltesischen Finale vom Arenaeingang zu den Plätzen.

 in Malta

Die pragmatisch veranlagten Malteser labelten nur die Stellen um, die offiziell im maltesischen Fernsehen TVM zu sehen sein würden. So wurde lediglich in dem Teil des Pressezelts, in dem die Pressekonferenzen der Semi-Qualifikanten und des Finalsiegers stattfinden sollten, die Hintergrundleinwand mit dem JESC-Logo gegen eine mit „Malta Eurovision Song Contest“ ausgetauscht. Auch am roten Teppich backstage wurde einen Tag vor dem Finale groß das MESC-Logo aufgehängt: TVM zeigte zweieinhalb Stunden vor dem Finale das Eintreffen der Künstler in der Arena.

Man muss sagen: Der JESC hat dem maltesischen Vorentscheid durchaus gut getan. Das Pressezentrum war größer als beim vorigen Vorentscheid im Februar, es gab kostenlos Wasser und zumindest einen Kaffeeautomat (einen Kaffee für 35 Cent). Zugleich führte die Professionalisierung dazu, dass normale Presseleute wie ich nun nicht mehr so einfach hinter den Kulissen durch den Garderobenbereich spazieren konnten wie noch im Februar.

Immerhin schauten an den beiden Tagen der ersten Probe (Dienstag, Mittwoch) alle 20 Teilnehmer nach ihrer Probe bei uns vorbei und standen für Interviews zur Verfügung. Schnell kam wieder das bekannte Gefühl auf, in einer Eurovision-Bubble zu schweben. Die 20 Songs nisteten sich ins Gehirn ein, und man ertappte sich regelmäßig dabei, mal „Fandango“, mal „12, Baker Street“, mal „Breakaway“ zu summen. Am späten Donnerstag Nachmittag, dem Tag des zweiten Probedurchgangs, traf dann sogar noch Alexander Rybak, der Komponist von Franklins Ballade „Still here“, in Malta ein und kam im Pressezelt vorbei – ebenfalls leicht frierend, er hatte auch etwas höhere Temperaturen erwartet. (Sein junger Schützling hatte schon den Schal umgelegt.)

Malta Eurovision Song Contest 2015, Alexander Rybak, Franklin und Ekklesia SistersMalta Eurovision Song Contest 2015, Alexander Rybak und Franklin

Zur Begegnung zweier ESC-Sieger kam es jedoch nicht – als Conchita Wurst am Samstag Nachmittag in Malta eintraf, war Alexander Rybak bereits wieder abgereist.

Alles in allem war es wieder eine entspannte Atmosphäre. Das, was Glen Vella mir im Interview gesagt hatte („es ist ein Wettbewerb – aber eben ein freundschaftlicher. Man wünscht sich gegenseitig nichts Böses.“), war hinter den Kulissen stets zu spüren. Kein Wunder auf einer so kleiner Insel mit einer entsprechend überschaubaren Musikszene, in der jeder jeden kennt.

Und auch darüber hinaus. So wunderte ich mich auch nicht mehr, als die Frau, die wir am Freitagmittag in einem Reisebüro in Paceville besucht hatten, sich als Tante von Daniel Testa entpuppte. Oder als mir die junge Malteserin, mit der ich am Sonntag zurück nach Deutschland flog, im Flugzeug erzählte, sie sei eine Freundin von Franklin und habe zusammen mit dem Textautor von „Warrior, Matt „Muxu“ Mercieca, studiert. („Only in Malta!“ wurde in den Tagen zu einem geflügelten Wort bei mir und den Radio-International-Kollegen, mit denen ich ein Apartment im Norden der Insel teilte)

Seine Favoriten hatte das maltesische Publikum dabei durchaus. Das merkte man schon im Semifinale: Großen Applaus gab es vor allem für Jessika, Christabelle, die singenden Nonnen, die in den Tagen vor dem MESC die Medien beherrscht hatten, und für Amber, die nach dem Semi dann die Nonnen in der lokalen Presse ablöste. Etwas überrascht war ich darüber, dass Dominic mit „Once in a while“ der Einzug ins Finale gelang – in der Halle hatte er nur schwachen Applaus bekommen. Ich hätte dafür lieber Corazon oder Raquel im Finale gesehen.

Corazon
Corazon
Jessika
Jessika

Malta Eurovision Song Contest 2015, Ekklesia Sisters

Direkt nach dem Semifinale wurde im kühlen Pressezelt ausgelost, wer das Finale eröffnen und beenden würde. Glen Vella war sichtlich enttäuscht, dass er die Startnummer 1 bekam. Vor dem Semi hatte er nämlich gesagt, er freue sich über Startnummer 9 im Halbfinale, weil er ungern die Show beenden oder eröffnen wolle – genau das stand ihm am Samstag nun bevor. Nach der Finalisten-PK löste sich das ganze recht schnell auf (es war ja auch weit nach Mitternacht). Es wurden noch ein paar kurze Interviews im PK-Raum geführt, und dann verschwanden die glücklichen Qualifikanten zügig. Wir gratulierten Franklin noch schnell – nicht nur zum Finaleinzug, sondern auch zu seinem Geburtstag, der mit der Geisterstunde begonnen hatte.

So kam der Samstag, der große Finaltag. Wir genossen bei strahlendem Sonnenschein noch ein wenig die Schönheiten der Insel und fuhren gegen 17 Uhr zur Halle, um rechtzeitig zum Start der Rote-Teppich-Show da zu sein. Doch die Verantwortlichen ließen die Presse nicht einmal ran – nur TVM selbst stand mit Kameraleuten und ein paar offiziellen Fotografen am Rand des Teppichs. Ich wurde wieder weggeschickt. Na super!

Dafür ließ sich die neue Queen of Austria noch bei der Presse blicken. Einzelinterviews gab es zwar nur für zwei ausgewählte Medien, aber für 18:40 Uhr war eine kleine Pressekonferenz angesetzt. Dabei verriet Conchita, dass die Leute sie immer noch nach ihrem Bart fragen. „Seit dem Sieg in Kopenhagen habe ich die Chance, an ganz viele verschiedene Orte zu reisen und Leute zu treffen, die mich vielleicht noch nicht so gut kennen. Denen erzähle ich dann meine Geschichte. Das Wichtige ist: Wenn du eine bärtige Lady sein willst, dann darfst du das – solange du damit niemanden verletzt!“

Malta Eurovision Song Contest 2015, PK Conchita Wurst

Sie räumte ein, dass es ein bisschen gedauert habe, bis nach „Rise like a phoenix“ jetzt ein neuer Song erschienen ist. „Aber ich wollte mir die Zeit nehmen, etwas wirklich Gutes zu veröffentlichen. Heroes ist ein großartiger Song, den ich so perfekt wie nur möglich machen wollte.“ Im Januar und Februar wolle sie nun ein Album aufnehmen. Im Moment habe sie aber erst zwei Songs. „Ich habe nie ein Geheimnis draus gemacht, dass ich nicht gut im Songschreiben bin“, sagte Conchita. „Erst einmal muss ich Songs bekommen, und dann müssen die mir gefallen und zu mir und meiner Stimme passen.“ Auf Deutsch singen will sie allerdings nicht – das sei nämlich ganz schön schwierig. „Ich gehe den leichteren Weg und singe auf Englisch. Außerdem singe ich lieber auf Englisch, weil es weicher als Deutsch ist.“

Angesichts ihres neuen Songs habe ich Conchita gefragt, wer denn ihr persönlicher Hero sei. „Ach, ich werde von so vielen verschiedenen Leuten inspiriert. Außerdem ist das Wort ‚Held‘ ziemlich anspruchsvoll, und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich den Song singe, weil ich selbst noch die Antwort auf die Frage suche, was einen Helden ausmacht. Aber wir können alle Alltagshelden sein. Die Spanne dafür ist weit: Es beginnt damit, den anderen zu respektieren, und geht bis dahin, sein Leben für andere einzusetzen. Aber ich denke, man sollte einfach damit anfangen, andere zu respektieren und sich bewusst zu machen, was man von anderen Menschen bekommt.“

Malta Eurovision Song Contest 2015, PK Conchita Wurst

Und die wichtigste Frage angesichts des bevorstehenden Malta-Finales: Was rät Conchita demjenigen, der für Malta zum ESC fährt? „Genieß die Zeit. Das ist gar nicht so einfach, denn die zwei Wochen ESC sind intensiv. Man probt viel, gibt unglaublich viele Interviews. Es ist stressig und da vergisst man leicht, warum man hier ist – weil man das macht, was man am meisten liebt. Mir fiel es schwer, mich locker zu machen und mir zu sagen: Hier bin ich. Auf der Bühne, wo ich immer sein wollte.“

Kurz danach verschwand die Wurst wieder Richtung persönlicher Garderobe, und wir schnappten kurze Zeit später Jacke, ein paar 500-ml-Flaschen Wasser und Kinnie (das lokale Fanta-Pendant, nur dunkler und bitterer) und die Digitalkamera, um rüber in die gut gefüllte Arena zu gehen. Das Publikum-Aufwärm-Programm vor der Show war relativ schlicht und bestand – soweit ich verstand (Maltesisch!) – u.a. aus einer Art Liederraten. Gegen 20:35 Uhr wurde Conchita auf das Podest in der Bühnenmitte geführt… gleich würde es losgehen! Und Punkt 20:45 Uhr erklang dann auch die Eurovisionshymne und Conchita Wurst eröffnete die Show mit ihrem ESC-Siegertitel „Rise like a phoenix“.

Malta Eurovision Song Contest 2015, Conchita Wurst

Die Sache schien von Anfang an irgendwie klar. Großen Applaus gab es natürlich wieder für die Nonnen, auch Franklin erntete am Samstag deutlich stärkeren Zuspruch als am Abend davor – war er vielleicht das Dark Horse, das es am Ende ganz nach oben schaffen könnte? Doch am stärksten tobte zumindest das Saalpublikum bei Amber. Standing Ovations um mich herum, als Amber die letzten hohen Töne ansetzte:

Malta Eurovision Song Contest 2015, Standing Ovations für Amber

„Die MUSS gewinnen!“, sagte mir mein maltesischer Sitznachbar (an den ich zwischendurch auch die Frage aus dem PRINZ-Liveblog nach Crosscraft weitergeleitet hatte).

Malta Eurovision Song Contest 2015, Glen VellaMalta Eurovision Song Contest 2015, TrilogyMalta Eurovision Song Contest 2015, Chris GrechMalta Eurovision Song Contest 2015, AmberMalta Eurovision Song Contest 2015, Christabelle

Und so kam es denn auch. Fast etwas zu eindeutig holte sich die 23-Jährige den Sieg mit „Warrior“, nachdem Conchita ihren neuen Song „Heroes“ präsentiert hatte und MESC-Vorjahrssieger Firelight zehn Minuten als Interval-Act mit „Coming home“, „Talk dirty“ und ihrer neuen Single „Backdrop of life“ bei mir für gute Laune gesorgt hatten. Das war zumindest mal etwas Neues, nachdem TVM als weitere Show-Bestandteile Interval Acts des Junior Eurovision 2014 aus der Vorwoche recycelt hatte.

Malta Eurovision Song Contest 2015, Firelight

Im Voting räumte Amber ab, und ebenso überrascht wie über den klaren Sieg war ich auch darüber, dass die schöne Nummer „12, Baker Street“ von Zuschauern wie Juroren komplett links liegen gelassen wurde. Eine strahlende Amber ließ sich am Ende der Show von PBS-Direktor Tonio Portughese die Trophäe überreichen, während daneben die Liedautoren Elton Zarb und Matt „Muxu“ Mercieca jubelten.

Malta Eurovision Song Contest 2015, ErgebnisMalta Eurovision Song Contest 2015, Siegertrophäe Amber

Kurz danach versammelten sich die Presse und die Gewinner – neben Amber auch die Zweit- und Drittplatzierten Christabelle und Glen Vella – im Pressezelt zur Sieger-PK. Auch eine Reihe weiterer Finalteilnehmer kam noch rüber ins Zelt. (Jessika, die im Vorjahr das Televoting gewonnen hatte, war über ihren 9. Platz offenkundig extrem enttäuscht. Sie wurde direkt nach der Show nur noch kurz weinend gesichtet, ehe sie aus der Schiffswerft verschwand.)

Glen und Christabelle erhielten Trophäen für die Plätze 2 und 3, außerdem wurde Glen geehrt, weil er eine PBS-Online-Abstimmung gewonnen hatte. Amber erhielt zudem ein Geschenk von der österreichischen Botschaft in Malta.

Sie sagte, sie sei vollkommen sprachlos. „Ich freue mich riesig über den Sieg. Ich kann’s noch gar nicht glauben.“ Sie haben im Finale ihr Lied einem ganz speziellen Mädchen gewidmet. „Ihr Name war Amber, vor zwei Jahren hat sie leider den Kampf gegen Krebs verloren. Sie war ein ‚warrior‘. Und heute Abend war sie mein Schutzengel.“ Auf die Frage, ob für Wien der Song gewechselt werde – das erlauben die MESC-Regeln – sagte TVM-Chef Anton Attard: „In diesem Jahr fand der MESC sehr früh statt, was uns Zeit gibt, mit der Siegerin, dem Komponisten und dem Liedtexter zu diskutieren, was das Beste ist.“

Malta Eurovision Song Contest 2015, Sieger-PK
Amber (Mitte) bei der Sieger-PK, hinter ihr steht Textautor Matt „Muxu“ Mercieca und rechts daneben „Warrior“-Komponist Elton Zarb

Auf der lockeren Aftershow-Party im einem kleinen Zelt in der Schiffswerft mit Flying Buffet feierte nicht nur Amber ihren Sieg, sondern auch viele andere Finalisten waren noch da und genossen die Nacht bei Alkohol, Sushi und Häppchen. Am Rande sprachen wir noch kurz mit Amber. Sie war ja schon 2012 in Baku dabei, als Background-Sängerin von Kurt Calleja, und verriet uns, dass ihr das sehr geholfen habe. „Das hat meine Karriere befördert, und dadurch weiß ich jetzt auch, was von mir beim ESC erwartet wird. Das wird mir in Wien sehr helfen.“

Druck habe sie im Finale nicht gespürt, sagte sie. „Ein Favorit zu sein, hat mich angetrieben. Wenn du weißt, dass die Leute deinen Song mögen, dann gibt dir das richtig Kraft, für den Titel zu kämpfen. Schon als ich auf die Bühne kam, hörte ich die Leute laut rufen und klatschen. Das hat mir einen richtigen Schub gegeben, mein Bestes zu geben.“ Ihre persönlichen Favoriten im Finale seien Glens „Breakaway“, „Still here“ von Franklin und „Rush“ von Christabelle gewesen. „Aber alle haben heute großartig performt, und ich gratuliere allen zu ihrer tollen Leistung. Am Ende geht es gar nicht darum, zu gewinnen, sondern eine sehr gute Performance abzuliefern und den Auftritt auf der Bühne zu genießen. Und das haben wir alle getan, glaube ich.“

Malta Eurovision Song Contest 2015, Sieg Amber

Wir tummelten uns noch ein wenig in der Menge (während nur wenige Meter entfernt die Arbeiter schon die große JESC-Bühne auseinanderbauten), aßen noch ein paar Häppchen und machten uns gegen 3 Uhr morgens auf den Weg zurück zu unserem Apartment…

Am nächsten Tag würdigte auch die lokale Presse den MESC und seine Siegerin. MaltaToday lobte die „überzeugende Performance“ von Amber, nannte Franklin „Malta’s Disney prince“, übte leichte Kritik am Moderatoren-Duo Daniel Chircop und Lyona Xuereb und bezeichnete die singenden Nonnen als „the curiosity of the night“. Das Fazit des Autors: „Viele der Lieder hatten nicht diese eindeutige Qualität, die sie aus der Menge herausragen hilft – ohne die beeindruckende Bühne, spannende Bühnenbilder und optische Gimmicks hätten einige Auftritte an Langeweile gegrenzt.“ Gelangweilt habe ich mich jedenfalls nicht.

Malta Eurovision Song Contest 2015, Malta Today Amber

Hier noch ein paar Impressionen aus den Shows und von der Insel. Grazzi ħafna, Malta!

Malta Eurovision Song Contest 2015, Glen VellaMalta Eurovision Song Contest 2015, Moderatoren Lyona Xuereb Gatt und Daniel ChircopChristabelle, Malta Eurovision Song Contest 2015Malta Eurovision Song Contest 2015, Glen VellaMalta Eurovision Song Contest 2015, Ekklesia SistersAmber, Malta Eurovision Song Contest 2015Trilogy, Malta Eurovision Song Contest 2015L-Ahwa Gianluca, Malta Eurovision Song Contest 2015Franklin, Malta Eurovision Song Contest 2015Jessika, Malta Eurovision Song Contest 2015Karen DeBattista, Malta Eurovision Song Contest 2015Karen DeBattista, Malta Eurovision Song Contest 2015Lawrence Gray, Malta Eurovision Song Contest 2015Chris Grech, Malta Eurovision Song Contest 2015Malta Eurovision Song Contest 2015, Matthias am Azure WindowMalta Eurovision Song Contest 2015, I love Malta & Gozo