Zum Jahreswechsel: Die ESC-Hits 2017 der PRINZ-Blogger

Instant-Appeal, Grower, Rohrkrepierer: ESC-Songs sind auch für Fans nicht alle gleich. Manche sprechen einen sofort an und lassen uns auch nach Monaten nicht los, andere werden erst mit der Zeit zu persönlichen Jahrgangsfavoriten und zu wieder anderen findet man nie den Zugang. Wie im letzten Jahr blicken die PRINZ-Blogger auf die letzte Saison zurück und küren ihren persönlichen ESC-Vorentscheid- oder -Final-Song 2017. Ist Slavko (Foto) tatsächlich mit dabei?

BennyBenny: Blanche – City Lights

In diesem Jahr kann es für mich nur Blanche geben. „City Lights“ ist ein absolut moderner Popsong und hat mich bereits beim ersten Hören gepackt. Er ist außerdem in meiner persönlichen Playlist der meistgespielte Track des ESC-Jahrgangs und hat darüber hinaus auch in den deutschen Single- und Airplay-Charts die beste Performance geliefert (nachzulesen bei den Kollegen hier und hier).

Blanche auf dem Roten Teppich in Kiew

Außerdem sind da einige persönliche Erinnerungen an diesen Song, die mich zwar viele Nerven gekostet haben, aber mir den Song doch auch haben ans Herz wachsen lassen: Der Leak zu später Stunde, als ich gerade schon auf dem Weg ins Bett war, aber dringend noch jemand einen Blog-Beitrag zum belgischen Song verfassen musste. Und natürlich die vielen Proben und letztendlich auch die Liveshows in Kiew, als ich jedes Mal mit Blanche gezittert und gehofft habe, sie möge von irgendwoher plötzlich noch einen Blick, eine Geste, eine stimmliche Variation holen, die sie ins Finale bzw. auf die vorderen Plätze katapultiert. Und tatsächlich hat sich Blanche ja immer mehr gesteigert, auch wenn ich nach wie vor sicher bin, dass da noch mehr drin gewesen wäre.

Blanche – City Lights 

Auf Platz zwei und drei rangiert bei mir übrigens das Dancefloor-Killer-Duo „Wild Child“ (Ace Wilder) und „As I Lay Me Down“ (Wiktoria). Die Songs wurden im Euroclub ein paar Mal direkt nacheinander gespielt und jedes Mal war ich hinterher reif fürs Beatmungszelt. Euphoria!

 

Matthias: Giusy Ferreri – Fa talmente male

Giuseppa alias Giusy Ferreri mag ich schon, seit sie im Herbst 2008 in Italien nach ihrem zweiten Platz in der TV-Castingshow X Factor den Megahit „Novembre“ hatte. Die Sizilianerin hat eine markante, rauchige Stimme – ein hoher Wiedererkennungswert. Und offensichtlich kommt sie nun alle drei Jahre zum Sanremo-Festival nach Ligurien: 2011, 2014 und schließlich wieder 2017. Erfolgreich war sie in dem Wettbewerb nie so recht: Zehnter Platz 2011 und neunter Platz 2014.

Als sie dann dieses Jahr mit dem eingängigen Popsong „Fa talmente male“ gleich am ersten Abend rausflog, dachte ich: „Na, die Italiener haben mal wieder keinen Sinn fürs Moderne und Hitverdächtige.“ Das sollte dann ja anders kommen, als am Finalabend Francesco Gabbani den Sieg einheimste, aber dennoch war ich traurig, dass es Giusy nicht mal ins Finale geschafft hatte.

Roberto Casalino, der auch schon „Novembre“ geschrieben hatte sowie (ESC-Bezug!) „L’essenziale“ für Marco Mengoni, hat mit „Fa talmente male“ wieder eine ansprechende Nummer geschaffen, die einerseits dem italienischen Sanremo-Stil durchaus verhaftet bleibt und andererseits mit einem Hauch von Nina Zilli auch leicht ins R&B-hafte spielt. Und dann ist der Song auch noch exakt 3 Minuten lang – womöglich hatten da die Macher bestimmte große Hoffnungen…

Ich hab das Lied auch nach Februar 2017 oft gehört. In Italien war es leider kein Hit. Ich mag’s trotzdem. Und summe jedesmal danach noch lange das Lied vor mich hin.

Giusy Ferreri – Fa talmente male

 

Tjabe: OG3NE – Lights And Shadows

Ein jeder, der mich kennt, geht davon aus, dass 2017 mein Eurovisions-Jahr war. Portugal gewinnt den Eurovision Song Contest zum ersten Mal. Mein Herzblut lag seit meiner ersten Begegnung mit dem internationalen Wettbewerb 1978 bei den portugiesischen Beiträgen. Die Sprache hat mich begeistert und es zog mich für 6 Monate in das Land. Und nun gewann das Land endlich den großen Preis und mein Kommentar dazu war: Ich freu mich wahnsinnig für Portugal, aber das Lied „Amar pelos dois“ trifft gar nicht meinen Geschmack.

Das nationale erste Halbfinale des Festival RTP da Canção 2017 im Februar in Portugal konnte ich nicht live verfolgen und so erfuhr ich in der WhatsApp-Gruppe durch Blogger-Kollege OLiver, dass Portugal ein wahnsinnig tolles Lied ins Finale weitergeschickt hatte. Auf OLivers guten Geschmack vertrauend schaute ich mir den Auftritt an und war entsetzt. So etwas kann das Land doch nicht schicken, damit werden die wieder Letzter. Die darauffolgende Hysterie und die allgemeine Begeisterung für ein portugiesisches Lied wollte sich mir nicht erschließen, jedoch freute es mich für das Land. Selbst nach dem Sieg habe ich noch keinen Zugang zu diesem Lied entwickelt. Daher hoffe ich, dass Salvador Sobral schnell wieder gesundet und mit einem anderen Lied mich erreichen kann.

Dieses Mal trafen mich musikalisch die Niederlande mehr. Das Lied „Lights And Shadows“ besaß die typische Struktur der Lieder, die mich schnell gefangen nehmen. Ein sanfter Anfang, der sich immer mehr steigert, aber auch wieder abgebremst wird und zum Schluss weich ausklingt, garniert mit drei tollen Stimmen von OG3NE, brachte mein Herz zum Schmelzen. Daher befürchtete ich auch, dass grad das Lied im Halbfinale hängen bleiben würde, da die Niederlande zumeist mit Liedern ins Finale gekommen waren, die nicht unbedingt meinem Geschmack wiedergaben. Auch „Calm After The Storm“ von den Common Linnets gibt mir bis heute nicht viel, außer dass es ein niederländischer Beitrag war.

Der Jubel zum Einzug der drei Vol-Schwestern war immens, was Blogger-Kollege Jan bestätigen kann. Das Lied hat mich durch dieses Jahr begleitet, mich in traurigen Momenten aufgebaut und wird sicherlich in meine All-Time TopTen Einzug halten. OG3NE haben sicherlich neben Salvador Sobral die größte emotionale Achterbahnfahrt in 2017 durchgemacht. Dem guten Abschneiden beim Eurovision Song Contest folgte der Verlust der geliebten Mutter. Sie nahmen sich eine Auszeit, aber zum Ende des Jahres kehrten sie im neuen Look ins Rampenlicht zurück, wie hier von Blogger-Kollegen BennyBenny schön beschrieben.

Für mich war es ein ganz besonderer Moment, nach 14 Jahren meine beiden Lieblingsländer wieder im Finale zu sehen, was man hier nachlesen kann. Zudem hat es mich sehr gefreut, dass Weißrussland mit der NAVI Band und dem tollen Lied „Historyja majho žyccia“ ins Finale kam und Frankreich mit Alma eine sehr hübsche Künstlerin geschickt hat, welche „Requiem“ auf Platz 12 sang. Ich erinnere mich gern an die überschwengliche Begeisterung des Head of Delegation, als Alma die zweite Hälfte fürs Finale zog. Die größte Enttäuschung 2017 ist und bleibt wohl das Nichtweiterkommen des finnischen Duos Norma John mit „Blackbird“.

OG3NE – Lights And Shadows

 

Jan: Francesco Gabbani – Occidentali’s Karma

Ich erinnere mich noch genau an jenen Abend im Februar, als Francesco beim San Remo-Fastival im orangefarbenen Pulli die Bühne betrat und ein sehr eigentümliches Schauspiel inklusive Gorilla im Kostüm aufführte, in dem er sich sehr clever über die moderne Gesellschaft lustig machte.  Wie mitreissend das war, ich habe vor Freude um meinen Esstisch herum getanzt! Zu jenem Zeitpunkt schien es noch unmöglich, dass dies der Sieger sein könnte – so etwas passte ja eigentlich nicht so richtig zu diesem doch manchmal ein wenig schwermütigem und anspruchsvollem Festival. Aber die Italiener hatten es diesmal mit der leichtflockigen Muse – und Francesco schnappte sich ohne große Überlegung das Ticket in die Ukraine.

In den darauffolgenden Wochen entwickelte sich ein Hype um diesen unglaublich fröhlichen Papagallo mit Schnäuzer, der in den vergangenen Jahren eigentlich so gut wie immer in einen ESC-Sieg mündete. Alle sprachen nur noch von Turin 2018. Aber da hatten sie die Rechnung ohne Jurys und Publikum gemacht. Und ohne den Faktor Zeit. Francesco wirkte in Kiew erschöpft von diesem Theater und schien froh zu sein, dass er bald in Urlaub fahren konnte.

Und so geriet sein Auftritt in Kiew seltsam mechanisch und einstudiert. Nur noch wenig war zu spüren von der Frische und Freude, die er noch im Februar tonnenweise versprüht hatte. Und für Francesco wurde es schlimmer als nur nicht zu gewinnen (über seine mögliche Enttäuschung darüber hatte er schon unserem Interview beim EiC in Amsterdam gesprochen). Er wurde nicht einmal Zweiter oder Dritter – sondern musste sich am Ende mit Platz 6 begnügen, was im Angesicht seines Favoritenstatus fast einer Demütigung glich. Der ESC kam für Fancesco einfach ein paar Wochen zu spät.

Aber auch heute noch stelle ich fest – kein anderer Song hat mich in diesem Jahr so in Fröhlichkeit und Tanzlaune versetzt wie „Occidentali’s Karma“. Und tut es noch!

Francesco Gabbani – Occidentali’s Karma

 

Peter: Koit Toome & Laura – Verona

Mein erstes Hör-Erlebnis mit dem diesjährigen estländischen Beitrag „Verona“ hatte ich auf der After-Show-Party nach dem deutschen Finale im Kölner EXILE, als noch gar nicht feststand, das Koit mit Laura (wieder) Estonia vertreten wird. Es war (jenseits von Levina) der einzige (VE)-Song des aktuellen Jahrgangs 2017, der es bereits in die „heavy rotation“ Playlist von DJ Ohrmeister geschaffen hatte. Ich kannte den Titel noch nicht, war aber sofort angefixt. Im Laufe der Saison wurde der Fan-Favorite dann zu einem Pflicht-Floorfiller auf ESC-Partys und fehlte auf keiner Playlist (auch) von DJ Ohrmeister oder DJ Douze Points. Das erste Mal richtig abgehottet habe ich darauf (mit einer sehr extrovertierten Interpretin des Jahrgangs) auf der EiC-After-Show. Dass Anhänger dieses Songs in einem anderen (selbstverliebten) Fan-Forum als „Verona-Hörer“ diffamiert wurden, war für mich dann eine zusätzliche Motivation, diesen Song zu zelebrieren.

Koit Toome & Laura – Verona

Außer der Reihe mag ich noch einen weiteren Song ergänzen und zwar den, den ich im abgelaufenen Jahr am häufigsten gehört habe. Das ist Melba Moores Disco-Evergreen „This is it“ aus 1976. Wiederentdeckt habe ich den Song auf einer Schwedentour mit Douze Points und Norman, denn der Titel war der Namensgeber eines großartigen Dinnershow-Abends mit After Dark.

„This is it“ symbolisiert für mich optimaltypisch die glamouröse unbeschwerte Disco-Ära der späten 70er Jahre und ist heute noch ein Standard auf Partys und in Clubs, in die „Verona-Hörer“ wie ich gerne gehen.

Melba Moore – This is it

 

Salman: Wiktoria – As I lay me down

Bei meinem Live-Blog zum MF Semifinal 4 fand ich Wiktorias „As I lay me down“ schon ganz nett. Aber zu tief saß bei mir der Schock, dass es Loreen mit „Statements“ nur ins Andra Chansen geschafft hatte und daher begegnete ich dem Song nur mit gemischten Gefühlen. Doch noch vor dem MF Final wurde Wiktoria mein absoluter Favorit. Ich liebe ja ohnehin schwedische Uptempo-Nummern. Bei „As I lay me down“ finde ich toll, dass ab der ersten Sekunde was passiert und man den Refrain super mitsingen kann. Der Song verbreitet sofort gute Laune bei mir.

Auch wenn Wiktoria letztendlich den Finalauftritt vor Aufregung etwas vergeigt hat, wurde es 2017 mein absoluter ESC-Lieblingssong. Und scheinbar ging es nicht nur mir so, denn sowohl im Euroclub in Kiew als auch bei den ESC-Fanparties danach gehörte Wiktorias Song immer zu den absoluten Floorfillern. Es ist auf meinem iPhone der in diesem Jahr mit Abstand am meisten gehörte Song und mit keinem anderen Song fällt es mir leichter morgens aufzustehen oder beim Joggen die letzten schweren Meter zu gehen. Danke, Wiktoria, für diesen tollen Beitrag und ich hoffe du versuchst demnächst mal wieder dein Glück beim Melodifestivalen!

Wiktoria – As I Lay Me Down

 

Douze Points: Mirela – Contigo

Was wäre der ESC ohne seine Skandale und Dramen?! Und wer könnte sie – auch ungeplant – besser inszenieren als die heißblütigen Spanier?! Entsprechend hoch her ging es beim dortigen Vorentscheid im Februar. Die Jury überstimmte das Publikum bei Punktegleichstand. Mirela war raus und Manel Navarro hatte gewonnen – sehr zum Unmut des Publikums im Studio. Das Ende der Geschichte: Manel ersparte Deutschland in Kiew um Haaresbreite den ESC-Letzte-Platz-Hattrick.

Glück sieht anders aus: der spanische Vorentscheid Objetivo Eurovision kannte nur Verlierer

Ob es mit Mirela besser gelaufen wäre, werden wir nie wissen. Aber nicht zuletzt aufgrund des Vorentscheidungsdramas lieben die spanischen Fans „Contigo“ umso inbrünstiger. Auf jeder ESC-Party in Kiew drängten sie den DJ, das Lied zu spielen. Tat man dies, wurde man gefeiert, wie ein Nationalheld. Dabei ist das Lied lediglich ein fröhlich-flaues, manche würden sagen billiges Sommerssöngchen – und damit wie maßgeschneidert für mich! Zusammen mit den damit verbundenen Geschichten und aufgrund der vielen Zeit, die ich in diesem Jahr in Spanien verbracht habe, ist es mir vor allem nach dem eigentlichen ESC besonders ans Herz gewachsen.

Mirela – Contigo

 

OLiver: Ermal Meta – Amare terra mia

Da meine Auszeit vom PrinzBlog erst morgen beginnt und ab dann Italien womöglich etwas weniger als bisher auf diesem Blog thematisiert wird, bringe ich mich hier nochmal ein. Und zwar meinem Favoriten der vergangenen ESC-Saison, der natürlich aus Italien stammt und im Beiprogramm des Sanremo-Festivals gesungen wurde. Am dritten Abend sangen alle Campioni vergangene Hits.


Der spätere Drittplatzierte Ermal Meta gewann diese Sonderwertung mit einer Interpretation von Amare terra mia, einem Klassiker von Domenico Modugno (Original hier), bei der es mir buchstäblich die Schuhe auszog. Sicher aufgrund der Kopfstimme im Refrain sehr speziell, aber auch unglaublich emotional und anrührend gesungen. Ich hoffe sehr, Ermals Weg führt ihn auch einmal zum ESC.

Ermal Meta – Amare terra mia (Dailymotion-Link)

Ansonsten möchte ich Paola Turci lobend erwähnen, die mit Fatti bella per te einen flotten authentischen Sanremo-Song im Gepäck hatte und natürlich Der-mit-dem-Affen-tanzt Francesco Gabbani, der mit Occidentali’s Karma überraschend das Festival gewann, weil er es vermocht hatte, über die Woche hinweg die Zuschauer zu begeistern – ein Momentum, das Italien nachhaltig in Verzückung versetzte, aber leider nicht ganz bis zum ESC-Finale schwappte.

 

DJ Ohrmeister: Slavko Kalezić – Space

Bereits die Ankündigung kurz vor Silvester 2016, dass mit Slavko Kalezić ein schillernder Paradiesvogel für das kleine Schwarzbergland in Kiew antreten würde, ließ mich aufhorchen. Immerhin hatte sich Montenegro schon einige Male zuvor aus der Komfortzone einer massentauglichen Ballade oder eines überpolierten, drögen Popsongs herausgewagt und sehr spannende (wenn auch leider wenig erfolgreiche) Beiträge entsandt. Und als dann im März der offizielle Videoclip ins Netz gestellt wurde, hatte ich ihn gefunden, meinen Favoriten für den ESC 2017.

Ich konnte nicht glauben, was der Balkanstaat da allen Ernstes präsentierte – einen exaltierten, spärlich gekleideten Lederkerl, der sich abwechselnd in einem düsteren Kellerclub zu bunten Laserstrahlen lasziv räkelte oder in einer Art Mondlandschaft als Gesamtkunstwerk in blaue Stoffbahnen gehüllt seinen lächerlich überdimensionierten Haarzopf kunstvoll um die eigene Achse schleuderte – faszinierend. Dazu ein mörderisch eingängiger, simpler Discobackground, ein echter EuroClub-Megaburner in the making. Und wahnsinnig mutig noch dazu, da es sich ja nicht um ein vermeintlich fortschrittliches skandinavisches Land handelte, sondern aus einer Region stammte, die man eher unter streng konservativ verbuchen würde.

DJ meets Zopfschwinger – fertig ist der EuroClub-Hit

Natürlich wissen wir nun, dass der Auftritt in Kiew am Ende nicht das halten konnte, was der Videoclip versprochen hatte: zu offensichtlich waren die stimmlichen Schwächen, zu dürftig die Präsentation. Wie man hier ganz ohne Bombenchoreographie und Nutzung der Videoleinwand ins Rennen gehen konnte, ist mir jedenfalls komplett unverständlich. Was soll’s – an meiner Begeisterung für das couragierte, bunte Gesamtkonzept der Konserven-Version änderte auch das erste Semi letztlich nichts. Und: Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Kreativ-Explosion aus Montenegro.

Slavko Kalezić – Space